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1.4.4 Handlungsstrang 3: Teilhabe und Lebensqualität

Streng genommen ist „Teilhabe“ ein wesentlicher Teil der Handlungsstränge Klimaschutz und Klimawandelanpassung und kein eindeutig abgrenzbarer Handlungsstrang, denn sie beinhaltet Bereiche wie Hitze in der Stadt, Mobilitätsgerechtigkeit, Energiearmut, die Frage nach der Offenheit und Transparenz von Beteiligungsprozessen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der öffentliche Raum: bietet er im Sommer Schatten und Abkühlung, sind Grün, Spiel- und Sportbereiche gut gestaltet und sind sie offen, wie ist das Sicherheitsgefühl, wem steht dieser Raum zur Verfügung und vor allem darf ihn Jeder/Jede nutzen oder sind marginalisierte Gruppen wie Obdachlose und Drogensüchtige ausgeschlossen. Gibt es gemeinschaftliche Flächen, gibt es Sitzgelegenheiten etc. oder werden subtile Maßnahmen gesetzt, um nicht allen die Nutzung zu ermöglichen.

Nur wenn dies bedacht wird und der Raum vorhanden ist, um konfliktäre Situationen auszuverhandeln, die zum Beispiel aufgrund divergierender Bedürfnisse entstehen, kann Akzeptanz und Identifikation entstehen (siehe auch Bormann, R.; 2016). Eine entscheidende Rolle für Teilhabe und soziale Gerechtigkeit ist auch der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Gentrifizierung und Segregation fördern hingegen Spaltung und verhindern Identifikation und Akzeptanz mit Klimaschutz- und Klimawandelanpassungen.

Wem gehört die Stadt?

Immer häufiger stellt sich in Städten die Frage wem der Grund und Boden, die Infrastruktur, die Gebäude etc. gehören und wer und wie entscheiden wird, ob Klimaschutz- oder Resilienzprojekte in einem Quartier durchgeführt werden können.

Die Soziologin Saskia Sassen stellt diese Frage Who owns the city? angesichts eines zunehmenden strategischen Investments in Städten:

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