1.5 Was bedeutet Kreislaufwirtschaft?

Kreislaufwirtschaft bedeutet also Abkehr von der Linearwirtschaft. In einer Kreislaufwirtschaft werden Materialien im Kreis geführt. Sie werden entweder wiederverwendet oder recycelt, Abfälle werden vermieden. Das bedeutet: Produkte müssen so gestaltet sein, dass sie langlebiger sind und ressourceneffizienter produziert werden und so genutzt werden können, „dass am Ende ihrer Nutzung möglichst keine Abfälle entstehen oder Ressourcen verschwendet werden. Die in ihnen enthaltenen Rohstoffe sollen möglichst optimal zurückgewonnen werden, die nicht verwertbaren Reste sich wieder in natürliche Kreisläufe einfügen können.“ (siehe Wilts, H., 2021: 5)
Ansätze in Richtung Kreislaufwirtschaft gibt es bereits seit den 1990er Jahren beispielsweise mit den Konzepten Cleaner Production oder etwas später mit Cradle-to-Cradle (von der Wiege zur Wiege). Das Modell „Re-think, Re-duce, Re-use, Re-cycle stammt aus den 1970er Jahren und wurde in den Niederlanden entwickelt.
In Wocheneinheit 3 (Schritte zur Kreislaufwirtschaft) werden diese Konzepte detaillierter besprochen.
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