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Bildung in Technik und Naturwissenschaften

Wärmeverluste

Die Wärmeverluste des Gebäudes setzen sich zusammen aus den Transmissionswärmeverlusten der Gebäudehülle (Wärmeleitung durch die Bauteile) und den Lüftungswärmeverlusten (Wärmeaustausch durch Öffnungen in der Gebäudehülle).

Transmissionswärmeverluste

Sie machen bei einem nicht sanierten Gebäude etwa 60 bis 80 Prozent aller Wärmeverluste aus. Die Transmissionswärmeverluste der Bauteile werden vor allem durch Dämmung reduziert und dadurch, dass Wärmebrücken vermieden oder verringert werden.

Dr. Schulze Darup, Experte für hocheffiziente Sanierung, zur Frage „Welche Rolle spielt die Dämmung bei einer Sanierung?“

Mit der thermischen Sanierung der Gebäudehülle wird nicht nur der Heiz- (und Kühl-) Energieverbrauch im Vergleich zum Bestand deutlich reduziert, sondern es werden auch bauphysikalische Problemstellen behoben. Dafür ist es notwendig, die bauphysikalischen Eigenheiten der einzelnen Bauteile vor einer Sanierung zu kennen und zu berücksichtigen.

Lüftungswärmeverluste

Die Lüftungswärmeverluste können am sinnvollsten durch den Einsatz einer effizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bis über 90 Prozent reduziert werden.

Lüftungswärmeverluste liegen rechnerisch bei 40 bis über 50 kWh/m²a und können durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung auf etwa 5 kWh/m²a verringert werden.

Dabei muss allerdings bedacht werden, dass viele BewohnerInnen nicht regelmäßig lüften. Dem rechnerischen Luftwechsel von 0,6 bis 0,7 1/h stehen tatsächliche Luftwechsel durch zweimaliges tägliches Fensterlüften von 0,2 bis 0,3 1/h gegenüber. Deshalb verringern sich die Lüftungswärmeverluste oftmals nur um 20 bis 25 kWh/m²a. Mindestens so wichtig ist jedoch die Raumluftqualität, die bei einer Lüftungsanlage durch die kontinuierliche Frischluftzufuhr ausgesprochen qualitätvoll ist und zu einem deutlich erhöhten Komfort für die BewohnerInnen führt. 

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