Wie kommen wir zu den richtigen energetischen Maßnahmen?
Welcher Gebäudeenergiestandard ist bei einer Sanierung erreichbar?
Durch die Verwendung heutiger Passivhaus-Technik können bei einer umfassenden Modernisierung von Altbauten Energiekennwerte zwischen 15 und 35 kWh/m²a erreicht werden.
Ein herausragendes Beispiel ist das TU Plus-Energie Bürogebäude, bei dem gezeigt werden konnte, dass mit einer hocheffizienten Sanierung Plus-Energie-Standard erreicht werden kann:
Die mögliche Heizenergieeinsparung unter Einsatz von Passivhaus-Komponenten liegt zwischen 75 und 95 %.
Was sind Passivhaus-Komponenten?
Die wesentlichen Komponenten der Passivhaus-Technologie bestehen in einem ausgezeichneten Wärmeschutz, sehr guter Luftdichtheit und einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung aus der Abluft.
Bei der Entscheidung hinsichtlich des Gebäudeenergiestandards muss bedacht werden, dass es zwar teurer ist, einen höheren Standard zu erreichen, langfristig zahlen sich die Maßnahmen aber immer aus, wenn sie wirtschaftlich durchgeführt werden. Für BauherrInnen ist es hilfreich, sich vorzustellen, welcher Standard in 20 Jahren üblich sein wird. Die Investition soll nämlich immerhin doppelt so lange tragen: 40 Jahre ist die übliche Abschreibungszeit für die Maßnahmen an der Gebäudehülle.
Vertiefung zu Gebäudegröße und Kompaktheit
Das mögliche Energieeinsparungspotenzial durch eine thermische Sanierung ist zu einem großen Teil abhängig von der gesamten Gebäudegröße und der Kompaktheit des Gebäudekörpers. So lässt sich bei Mehrfamilienhäusern sowie bei Büro- und Verwaltungsgebäuden und sonstigen Gebäudetypen mit einem guten Verhältnis von Außenhülle zum Gebäudevolumen (A/V-Verhältnis) mit Dämmdicken von 20 bis 25 cm im Wandbereich und 30 bis 40 cm im Dachbereich eine gute Gebäudehülle mit geringem resultierenden Heizwärmebedarf erzielen. Oft wird mit diesen Maßnahmen der Passivhaus-Standard erreicht. Bei Einfamilienhäusern müssen die Dämmdicken etwas höher sein, weil das A/V Verhältnis ungünstiger ist.
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