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Bildung in Technik und Naturwissenschaften

4.2 Verpackungen

Verpackungen sind allgegenwärtig sei es in Form von Frischhaltefolien im Lebensmittelbereich, Verpackungen von Online-Bestellungen, Getränkekapseln, To-Go Becher und Essenskartons, Tragetaschen aus Kunststoff oder Papier, um nur wenige zu nennen. Dementsprechend haben die Verpackungsabfälle in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen: So stieg in Europa im Jahr 2017 die Menge auf ein Rekordniveau von 173 kg pro Einwohner (siehe Aktionsplan Kreislaufwirtschaft: 9). Die Schwerpunkte sind regional unterschiedlich.

Um in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, müssten entsprechend den R-Strategien folgende Schritte gesetzt werden:

  • Reduktion von Verpackungen, das bedeutet, Verpackungen, wo immer es möglich ist, zu vermeiden.
  • Entwicklung und Förderung neuer Designansätze, die eine Wiederverwendung und Rezyklierbarkeit begünstigen. Vor allem die Komplexität von Verpackungsmaterialien erschwert diese; das gilt beispielsweise für Verpackungen bestehend aus Papier und Polyethylen (ggf. auch mit Aluminium), wenn sie nicht sortenrein aufgetrennt werden können.

In Österreich gilt ab 1. Jänner 2025 ein Einwegpfandsystem für Plastikflaschen und Alu-Dosen. Ausgenommen sind Behälter für Milch und Milchprodukte. Die Pfandsysteme sind innerhalb der EU nicht einheitlich. Die durchschnittliche Quote liegt jedoch unabhängig vom Pfandsystem bei etwa 91% (siehe Wilts, H., 2020).

Eine mögliche Wiederverwendung von Verpackungen wird im Solar Decathlon Projekt Firstlife gezeigt: Für die nicht tragenden Wände des Gebäudes wurden Platten aus vorsortiertem Siedlungsabfall, Papier oder Karton verwendet.

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Texte: Autor_innen des Lernfelds/ Fallbeispiel/ Kurswoche, Erscheinungsjahr, Titel des Lernfelds/ Fallbeispiel/ Kurswoche. Hrsg.: e-genius – Initiative offene Bildung, www.e-genius.at”
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