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Senkung des Heizwärmebedarfs

In den EU-Staaten ist der Energieverbrauch von Gebäuden für rund 40 % des Gesamtenergieverbrauchs verantwortlich; in Österreich machen Raumwärme und Klimatisierung fast 23 % des gesamten Endenergiebedarfs aus (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie). Beide Zahlen zeigen, dass im Gebäudesektor noch hohe Einsparungspotenziale liegen.

Der Heizwärmebedarf eines Gebäudes kann gesenkt werden, wenn man Wärmeverluste vermeidet. Dies ist möglich durch gute Wärmedämmung, Luftdichtheit, Vermeiden von Wärmebrücken und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Mit diesen baulichen Maßnahmen lässt sich bereits viel Heizenergie einsparen.

Die Abbildung zeigt sehr gut, wieviel Energie eingespart werden kann. Das Passivhaus benötigt zum Beispiel so wenig, sodass eine kleine zusätzliche Heizung (z. B. ein Pelletsofen) reicht. Ein Plus-Energie-Gebäude kann Überschüsse an nutzbarer Energie erwirtschaften. Im Extremfall versorgt es sich selbst, ist also ein sogenannter Inselbetrieb, der nicht an das Stromnetz angebunden ist und auch als energieautonom bezeichnet werden kann. Ein Beispiel dafür ist das Schiestl-Haus.

Es gibt mehrere spezielle Begriffe für den Energiebedarf von Gebäuden:

Heizwärmebedarf (HWB): Energiemenge, die für die Heizung benötigt wird.

Heizenergiebedarf (HEB): Energiemenge, die für Heizung und Warmwasserversorgung benötigt wird.

Endenergiebedarf (EEB): Energiemenge, die im Gebäude für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung etc. benötigt wird.

Primärenergiebedarf (PEB): Energiemenge, um den Endenergiebedarf zu decken, plus die Energiemenge, die bereits außerhalb des Gebäudes gebraucht wurde, um die Energie bereitzustellen, z. B. für die Gewinnung von Energieträgern wie Erdöl oder für den Transport und die Speicherung von Energie.

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