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Anlagengrößen

Die Technologieentwicklungen in den letzten Jahren waren primär darauf ausgerichtet, größere Anlagen mit höheren Nennleistungen zu bauen. Vor allem für Offshore-Anlagen werden immer größere Anlagen geplant:

Leistungsstarke Offshoreanlagen in Deutschland erreichten 2017 bereits Rotordurchmesser von bis zu 180 m (Mittelwert von 113 m), wobei die meisten Anlagen im Bereich von von 112 m bis 122 m errichtet werden; der maximale Rotordurchmesser für Onshore-Anlagen lag 2017 bei 142 m (Fraunhofer IEE).

Mit steigender Höhe kann die Windgeschwindigkeit – abhängig vom Standort – erheblich zunehmen. „Da die im Wind enthaltene Leistung proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ist, hat die Nabenhöhe maßgeblichen Einfluss auf den Ertrag...“ (Siehe Fraunhofer IEE).

GROWIAN – Große Windkraftanlage

Die GROWIAN – sie stand in Schleswig-Holstein – wurde vielfach als „Beweis“ herangezogen, dass die großtechnische Nutzung der Windkraft nicht möglich sei, da sie technische Probleme aufwies. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass Windkraft sehr wohl auch mit großen Anlagen genutzt werden kann. Offizieller Betriebsbeginn der „Großen Windkraftanlage GROWIAN“ war am 4. Oktober 1983. Der offizielle Startschuss des Probebetriebs wurde am 17. Oktober 1983 bei einer feierlichen Eröffnung gegeben.

GROWIAN sollte mit seinem Rotor, der 100,4 m Durchmesser hatte, 3 MW Leistung erzeugen. GROWIAN war ein Leeläufer, anders als heute im Allgemeinen eingesetzte Windräder. Das heißt, der Rotor wurde von hinten angeblasen.

GROWIAN war lange Zeit die größte Windkraftanlage der Welt. Vieles an der Anlage war neu und in dieser Größenordnung noch nicht erprobt. Da es bei der Gehäuseauslegung zu einem Fehler kam, konnte die Anlage nicht bei voller Leistung betrieben werden. Die Probleme mit Werkstoffen und Konstruktion ermöglichten keinen kontinuierlichen Testbetrieb. Die meiste Zeit zwischen dem ersten Probelauf am 6. Juli 1983 bis zum Betriebsende im August 1987 stand die Anlage still. 1987 wurde GROWIAN demontiert.

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