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Windkraft – eine volatile Stromquelle

Die Integration erneuerbarer Energien stellt Netzbetreiber vor neue Herausforderungen, da die „Liefermenge“ nicht vollständig berechenbar bzw. nur kurzfristig vorhersagbar ist.

Um Windenergie ins Netz zu integrieren, ist es notwendig, die Windleistung (für Stunden bzw. Tage) möglichst genau zu prognostizieren, um vorhersagen zu können, wie viel Leistung für das Netz zur Verfügung stehen wird.

Prognosen der Windleistung sind außerdem nötig für die Kraftwerksplanung und die Netzplanung. Für die Netzplanung müssen die verfügbare (fluktuierende) Windleistung und die erwartete Last in detaillierten Szenarien aufeinander abgestimmt werden.

Wesentlich ist auch die Netzsicherheit. Betreiber müssen sicherstellen, dass im Falle von Netzschwankungen beispielsweise Netzüberlastungen, die Einspeiseleistung von Windkraftanlagen vorübergehend reduziert wird. Früher wurden Windparks in solchen Fällen abgeschaltet, was aber die Gefahr von Gesamtsystemstörungen erhöhte. Vor allem die Abschaltung einer großen Anzahl von Windkraftanlagen führt einerseits zum Verlust von Erzeugerleistung und hat zudem mögliche Folgen für die Systemstabilität. Aktuell werden verbesserte Prognosemethoden entwickelt.

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