Internet of things
Neu ist, dass Kommunikation ohne menschliches Zutun stattfindet: das Internet der Dinge (internet of things). Ziel des Internets der Dinge ist es, automatisch Informationen aus der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und verfügbar zu machen.
Dies erfolgt, indem viele Dinge die eigenen Zustandsinformationen für die Weiterverarbeitung im Netzwerk zur Verfügung stellen (z. B. „Luft ist kalt“, „Druckertoner ist voll“).
Solche Informationen können sowohl zur Verbesserung der Nutzbarkeit des Teilnehmers selbst ausgewertet werden (Früherkennung der Notwendigkeit von Wartung oder Austausch etc.) als auch zur Verbesserung der Situation des umgebenden Bereiches (so kann z. B. der Energieaufwand zur Heizung oder Kühlung an eine Vielzahl von Informationen im ganzen Raum gebunden werden und so einen besseren Wirkungsgrad erzielen als in einer Installation, die mit einem einzelnen Sensor auskommen muss).
Da die „Dinge“ Daten erfassen, speichern und untereinander austauschen, sammeln sie auch Daten über ihre NutzerInnen und AnwenderInnen.
Diese können interessant für Wirtschaftsunternehmen, Staaten oder Organisationen sein, sodass sie einen Zugriff darauf anstreben könnten. Deren Interessen stimmen jedoch oft nicht mit denen der NutzerInnen überein.
Daher ist die Wahrung der Souveränität über das Persönlichkeits- oder Kundenprofil der NutzerInnen ein entscheidendes Anliegen in einer smarten Umgebung.
Die neuen Kommunikationstechnologien ermöglichen eine weitgehende Dokumentation der Bewegungs- und Verhaltensmuster der BürgerInnen. Jede(r) hat Erfahrung damit, dass nach einer Stichwortsuche im Internet gezielt Werbung eingeblendet wird. Das kann hilfreich sein oder auch störend und lässt sich kaum verhindern.
Die Daten der „Dinge“ werden auch für Menschen aufbereitet. Mit entsprechenden Sensoren ausgerüstet, können z. B. Städte Informationen über freie Parkplätze allgemein verfügbar machen und so die Parkplatzsuche vereinfachen.
Zweifelhaft ist dabei, ob hierdurch weniger Verkehr entsteht (Parkplatzsuche entfällt oder man weiß, dass alle Parkplätze im Zielgebiet voll sind, und fährt daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad) oder mehr, da der Anreiz, den öffentlichen Verkehr zu benutzen, anstatt das Auto zu nehmen, sinkt (ich finde sicher einen Parkplatz, also fahre ich mit dem Auto).
Was darf ich?
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“Autor_innen der Wocheneinheit“, Titel der Wocheneinheit. Hrsg.: e-genius – Initiative offene Bildung, www.e-genius.at” 2017
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