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Bildung in Technik und Naturwissenschaften
Übergeordnete Handlungsfelder

Smart Grids

Auf dem Gebiet der Energieversorgung werden Smart Grids diskutiert. Smart Grids sind intelligente Energienetze, die alle Akteure des Energiesystems über ein Kommunikationsnetzwerk miteinander verbinden.

Sie ermöglichen es, auf Basis der Kommunikationstechnologien ein energie- und kosteneffizientes Gleichgewicht zwischen einer Vielzahl von Stromverbrauchern, Stromerzeugern und in Zukunft auch verstärkt Stromspeichern herzustellen.

Eine durchgängige Kommunikationsfähigkeit von Erzeugern bis hin zu Verbrauchern ist notwendig, um eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Elektrizitätsversorgung zu gewährleisten. (siehe Technologieplattform Smart Grids Austria).

Wie funktioniert das Stromnetz heute und in Zukunft?

Je genauer man die aktuelle Erzeugung, den Verbrauch, die Speicherbeladung oder die aktuellen Belastungen des Netzes kennt, desto besser und genauer lassen sich Steuerungs- und Regelungsmaßnahmen ergreifen. Das bedeutet, eine Grundvoraussetzung für Smart Grids sind geeignete „Sensoren“ sowie die zur Übertragung in Echtzeit erforderliche Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Besondere Bedeutung werden „Smart Meters“ bekommen, wenn sich „Smart Grids“ nicht nur bei Stromnetzen, sondern auch bei Wärmenetzen durchsetzen. Sobald es auch hier möglich sein wird, dass dezentral – z. B. von solarthermischen Anlagen – eingespeist wird, ist eine intelligente Regelung, die sowohl das Verbraucherverhalten als auch die Wetterprognose berücksichtigen, essentiell, um ein effizientes Speichermanagement zu ermöglichen.

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“Autor_innen der Wocheneinheit“, Titel der Wocheneinheit. Hrsg.: e-genius – Initiative offene Bildung, www.e-genius.at” 2017
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