Kühldecke, Induktionsanlage und Fan Coils
Kühldecken bieten, wie die Bauteilaktivierung, komfortable Kühlung in Form von Strahlung über eine große Fläche. Sie werden nachträglich an der Decke angebracht und erfordern eventuell eine Zwischendecke. Sie können die Raumgestaltung beeinflussen, sind dafür aber auch nachträglich einsetzbar und flexibler als die Bauteilaktivierung. Regelungstechnisch sind Kühldecken unproblematisch, da keine großen Speichermassen vorhanden sind. (Quelle: Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b.H. 2007)
Induktionsgeräte blasen frische Luft in den Raum so ein, dass sich Raumluft und Zuluft zum Großteil sofort vermischen. Über eine entsprechende Regulierung der Zuluft kann die Raumluft gekühlt oder erwärmt und die Luftfeuchte eingestellt werden. Die Kühlung oder Erwärmung kann raumspezifisch über ein Wassernetz oder über eine zentrale Klimatisierungseinheit erfolgen. Bei großen Kühlleistungen können durch die tangentialen Strömungswalzen Zugerscheinungen entstehen. Der Einbau kann nachträglich erfolgen, erfordert jedoch großen Platzbedarf und ist nur eingeschränkt flexibel. Erzielbare Leistungen liegen bei 40 bis 80 Watt pro m² Bürofläche.
Induktionsgeräte können je nach Raumnutzung und Geometrie an der Decke, im Boden oder am Parapet installiert werden. (Quelle: Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b.H. 2007)
Bei der Kühlung mit Fan Coils wird dem Raum meist keine frische Luft zugeführt, sondern die Raumluft an einer Stelle angesaugt, über Fan Coils gekühlt oder erwärmt und wieder dem Raum zugeführt. Dadurch ist eine Abkühlung und gleichzeitige Entfeuchtung sowie eine Erwärmung möglich. Wird keine Frischluft zugeführt, so reduziert sich der Installationsaufwand für die Rohrführung. Dieses System spricht sehr schnell auf Lastwechsel an und kann für jeden Raum individuell arbeiten. Allerdings sind die Fan Coils wartungsintensiv, erfordern einen Luftwechsel über Fensterlüftung und können Zugerscheinungen bewirken. Die Kästen mit den Fan Coils können an der Decke, im Boden oder am Parapet installiert werden. Erzielbare Leistungen liegen bei 40 bis 80 Watt pro m² Bürofläche. (Quelle: Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b.H. 2007)
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