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Bildung in Technik und Naturwissenschaften
Partizipation in der PraxisBarbara Hammerl

12.9 Urbanes Innovationslabor in Graz

Gemeinsam mit der Stadtbaudirektion Graz, dem StadtLABOR und der TU Graz wurden im Rahmen verschiedener Förderprojekteinreichungen vier zentrale Parameter definiert, anhand derer ein urbanes Innovationslabor konzipiert und umgesetzt werden soll. Aktuell sind in Graz Innovationslabors zu den Themen urbane Mobilität, Energie und grüne Infrastruktur in Vorbereitung bzw. Umsetzung.

  • Ein Innovationslabor versteht sich als offene Plattform und meint damit die grundsätzliche Haltung, dass unterschiedliche Akteure innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung (städtische Abteilungen, Wissenschaft, ExpertInnen, Investoren und Projektentwickler, lokale Unternehmen und Einrichtungen, PlanerInnen, Initiativen und BürgerInnen, etc.) langfristig, inter- und transdisziplinär, strategisch und vernetzt agieren.
  • Ein Innovationslabor wirkt in einem konkreten Testbed, d.h. in einem realen Stadtentwicklungsgebiet
  • Ein Innovationslabor benötigt am Ort des Geschehens einen oder mehrere reale Räume, die öffentlich sichtbar und niederschwellig zugänglich ist (z.B. Gassenlokal, Container) - als Treffpunkt, Arbeits-/Co-Workingraum, Showroom, Produktions-, Experimentier- und Lernraum.
  • Ein Innovationslabor ermöglicht und gestaltet unterschiedliche Informationsprozesse, Vernetzung, Beteiligung, Kooperation, Motivation, Übersetzung, Entwicklung, etc.