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Bildung in Technik und Naturwissenschaften
Die Rolle der Stadtteile in der Transformation der Städte und in der Energiewende

Verdichtung und Nutzung der Sonnenenergie – ein Widerspruch?

Einschränkungen hinsichtlich der gewünschten Dichten für neu zu errichtende Quartiere und für die Nachverdichtung des Bestands können sich durch die Nutzung der Sonnenenergie für die ergänzende Beheizung der Bauwerke ergeben.

Der flache Einfallswinkel der Sonnenstrahlung – vor allem in den Wintermonaten – erfordert größere Gebäudeabstände und damit mehr Fläche, um eine Verschattung der Wohnräume zu vermeiden.

Den erreichbaren baulichen Dichten in Wohnquartieren werden somit durch die Forderungen nach einer ausreichenden Besonnung der Wohnräume bestimmte Grenzen gesetzt.

Die Besonnungssituation ist aber auch abhängig von der Breite und der Höhe der Bauwerke, wobei höhere Bauwerke und tiefere Baukörper (Trakttiefe) zwangsläufig zu größeren Gebäudeabständen führen. Dies zeigt neben dem wirtschaftlichen Aspekt (mehr Aufwand z. B. für eine bessere Dämmung der beschatteten Gebäude) den Zielkonflikt zwischen der Nutzung der passiven Solarenergie und der baulichen Dichte auf.

Es gibt aber stadträumliche Entwurfsstrategien, mit denen diese unterschiedlichen Anforderungen bewältigt werden können.

Einen starken Einfluss auf die Gewinnung solarer Wärmeenergie während der Heizperiode hat auch die Orientierung der Gebäude zur Sonne. Fenster, die nach Osten oder nach Westen orientiert sind, empfangen im Vergleich um rund 60 Prozent weniger nutzbare solare Einstrahlung als nach Süden ausgerichtete Fenster. Dies kann zu einem höheren Heizwärmebedarf für Wohnobjekte führen.

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